Warnung vor Haustürgeschäften

OLDENBURG. Mit teils zweifelhaften Methoden verbreiten derzeit wieder Drückerkolonnen Unsicherheit bei den Einwohnern Oldenburgs.
Unter dem Vorwand günstiger Energieangebote versuchen oftmals Mitarbeiter von Marketingunternehmen im Namen bundesweit bekannter Anbieter Strom- und Gasverträge an der Haustür abzuschließen. Dabei setzen diese Drücker auch auf die Unsicherheit der Kunden durch das große Angebot an Wettbewerbern im Bereich der Energieversorgung. Nicht selten kommen dabei auch verbotene Mittel zum Einsatz, indem sie sich beispielsweise als Mitarbeiter der Stadtwerke ausgeben. „Wir kennen diese Praktik schon seit einigen Jahren“ sagt dazu Vera Litzka, die als Mitglied der Geschäftsführung bei den Stadtwerken Oldenburg für den Vertrieb verantwortlich ist. „Die Liberalisierung des Energiemarktes hat auch Unternehmen hervorgebracht, die durch einen aggressiven Direktvertrieb schnelles Geld machen wollen“, so Vera Litzka weiter. „Verlässlichkeit, Vertrauen und eine sichere, stabile Energieversorgung zu fairen Preisen sind die Eigenschaften, die wir uns als Stadtwerke Oldenburg auf die Fahnen geschrieben haben“ ergänzt Martin Voigt, ebenfalls Geschäftsführer des jungen lokalen Versorgers. „Dementsprechend werden Mitarbeiter der Stadtwerke niemals versuchen, unangemeldet Energieverträge an der Haustür abzuschließen“ so Voigt weiter. „Zudem verfügen alle Kollegen über Dienstausweise, die sie bei Bedarf gerne vorzeigen“.  Das schnelle Geschäft an der Haustür hat in der Regel nur Nachteile für den Kunden. Wer doch einmal zu voreilig in diese Falle getappt ist, kann innerhalb von 14 Tagen den unterzeichneten Vertrag widerrufen. Die Stadtwerke Oldenburg unterstützen bei Bedarf gerne dabei.

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